Ausführlicher Ratgeber
Schichtplan- und Dienstplan-Rechner: Erklärung und Anwendung
Einen rollierenden Schichtzyklus fortschreiben
Das Startdatum gilt als erster Arbeitstag des gewählten Zyklus. Beim Modell „zwei Tage Arbeit, zwei Tage frei“ folgen daher zunächst zwei Schichttage und anschließend zwei freie Tage. Danach beginnt der Zyklus erneut, unabhängig davon, auf welchen Wochentag die Daten fallen.
Zur Auswahl stehen mehrere verbreitete Blockmuster. Die Zahl der Stunden pro Schicht wird mit allen geplanten Schichten multipliziert. Eine Vorschau zeigt die ersten 42 Tage einzeln, während die Summen den gesamten gewählten Zeitraum abbilden.
Feiertage im Dienstplan erkennen
Land und Region bestimmen, welche Feiertage mit dem rollierenden Plan verglichen werden. Fällt ein Feiertag auf einen berechneten Schichttag, erhöht sich die Zahl „Schichten an Feiertagen“. Ein Feiertag während eines freien Blocks verändert den Dienstplan nicht.
Der Rechner verschiebt keine Schichten und berechnet keine Zuschläge. Er macht Überschneidungen sichtbar, damit sie anschließend nach den betrieblichen Regeln bewertet werden können. Bei regionalen Feiertagen sollte die Region des tatsächlichen Arbeitsorts verwendet werden.
Annahmen und praktische Grenzen
Der Zyklus beginnt immer mit seinem ersten Arbeitstag. Läuft ein bestehender Plan bereits länger, muss als Startdatum ein bekannter erster Zyklustag gewählt werden. Bereits getauschte Dienste, Urlaub, Krankheit, Bereitschaft und unterschiedliche Früh-, Spät- oder Nachtschichten werden nicht gespeichert.
Der Zeitraum ist auf 366 Tage begrenzt. Das erleichtert die Kontrolle und verhindert unübersichtliche Langzeitpläne. Für einen verbindlichen Personaleinsatzplan bleiben Arbeitszeitgesetz, Ruhezeiten, Tarifvertrag und betriebliche Freigaben maßgeblich.