Ausführlicher Ratgeber
Werktage mit regionalen Feiertagen: Erklärung und Anwendung
Werktage mit Feiertagen berechnen
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Arbeitstage und Werktage häufig gleichgesetzt. Rechtlich oder organisatorisch kann der Samstag jedoch ein Werktag sein. Der Rechner verwendet deshalb Montag bis Samstag als Ausgangsbasis. Sonntage werden ausgeschlossen; zusätzlich werden landesweite Feiertage und die für die gewählte Region hinterlegten Feiertage abgezogen.
Das Ergebnis zeigt nicht nur die verbleibenden Werktage. Es weist auch Kalendertage, Sonntage beziehungsweise Wochenendtage und Feiertage getrennt aus. Die Liste der abgezogenen Feiertage macht sichtbar, welche Termine die Berechnung verändert haben.
Warum die Region entscheidend ist
In föderalen Staaten gelten viele Feiertage nicht im gesamten Land. Deutschland unterscheidet unter anderem nach Bundesland und teilweise nach Gemeinde, die Schweiz nach Kanton und lokalen Gebieten, Spanien nach autonomen Gemeinschaften. Ohne Regionsauswahl werden ausschließlich landesweite Feiertage berücksichtigt.
Spezielle lokale Geltungsbereiche sollten nur ausgewählt werden, wenn sie tatsächlich zum Arbeits- oder Leistungsort passen. Bei mehreren beteiligten Orten kann für Verträge und Fristen maßgeblich sein, wo eine Leistung erbracht werden muss. Diese rechtliche Zuordnung kann der Kalender nicht entscheiden.
Werktage für Planung und Fristen nutzen
Die Berechnung unterstützt Produktionsplanung, Versand, Personaldisposition und die Einschätzung von Zeiträumen, in denen ein Samstag grundsätzlich verfügbar ist. Für eine klassische Büroarbeitswoche ist der Arbeitstage-Rechner mit Montag bis Freitag meist passender.
Gesetze, Tarifverträge und Allgemeine Geschäftsbedingungen können den Begriff Werktag unterschiedlich verwenden. Außerdem sind Heiligabend oder Silvester nicht automatisch gesetzliche Feiertage. Vor einer verbindlichen Fristentscheidung sollte deshalb die maßgebliche Regel und der örtliche Feiertagskalender geprüft werden.