Ausführlicher Ratgeber
Bewegliche Feiertage: Erklärung und Anwendung
Warum sich Ostertermine jedes Jahr verschieben
Ostern besitzt im gregorianischen Kalender kein festes Datum. Ostersonntag liegt grundsätzlich am ersten Sonntag nach dem kirchlich bestimmten Frühlingsvollmond. Dadurch kann der Termin zwischen dem 22. März und dem 25. April liegen. Der Rechner verwendet die gregorianische Osterformel für das ausgewählte Jahr.
Von Ostersonntag aus werden weitere Termine mit festen Tagesabständen berechnet. Karfreitag liegt zwei Tage davor, Ostermontag einen Tag danach, Christi Himmelfahrt 39 Tage danach, Pfingstsonntag 49 Tage danach und Fronleichnam 60 Tage danach.
Feiertag und Gedenktag unterscheiden
Die Liste enthält religiöse Termine, die nicht überall gesetzliche Feiertage sind. Aschermittwoch, Palmsonntag und Gründonnerstag sind beispielsweise wichtige Tage im Kirchenjahr, aber in vielen Ländern keine allgemeinen arbeitsfreien Tage. Auch Fronleichnam gilt nur in bestimmten Ländern oder Regionen gesetzlich.
Für die konkrete Arbeitsfreiheit muss deshalb der Jahreskalender des Landes und gegebenenfalls der Region geprüft werden. Der Rechner beantwortet die astronomisch-kalendarische Datumsfrage, nicht die arbeitsrechtliche Geltung.
Planung rund um Ostern und Pfingsten
Bewegliche Feiertage beeinflussen Schulferien, Reisezeiten, Veranstaltungen und betriebliche Planung. Weil sich ihre Daten jährlich ändern, ist eine mehrjährige Übersicht besonders für langfristige Projekte hilfreich. Die Kalender von 2026 bis 2050 verbinden die Termine mit weiteren Feiertagen und Kalenderwochen.
Orthodoxe Kirchen können Ostern nach einer anderen Kalendergrundlage feiern. Die hier berechneten Daten folgen dem westlichen gregorianischen Ostertermin. Für orthodoxe Festtage ist daher ein dafür ausgewiesener Kalender erforderlich.